Berichte / Informationen um den PWV
Wanderbericht von Sonntag 25. Oktober 2014 „Große Dimbach Runde“ PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 22. November 2014 um 20:07 Uhr

Wie schon in der Wanderauschreibung beschrieben, hatten wir von Dimbach aus, gleich zu Beginn der Wanderung einen kleinen, aber knackigen Anstieg hinauf zur Hochebene „Auf dem Brett“. Der Weiterweg zur Rötzenberg-Hütte verlief dann aber wesentlich entspannter. In das Cramer-Haus zur Haupteinkehr gelangten wir zeitig vor dem großen Ansturm, so das keine größeren Wartezeiten auf das Essen in Kauf genommen werden mussten.

Entlang des „grünen Dreieck“ wanderten wir weiter zur Wasgau-Hütte, an der wir uns noch einen kleinen Boxenstop gönnten. Über Schwanheim, seiner sehr interessanten Kirche und dem Kreuzweg gelangten wir wieder zurück an unserem Ausgangspunkt in Dimbach, wo wir ebenfalls noch einen Blick in die dortige evangelische Kirche warfen.

Fazit: Eine sehr schöne Spät-Herbst Wanderung, die Wanderführerin sorgte für gutes Wetter und eine neue Mitwanderin, konnten wir auch begrüßen.

Wanderführung: Brigitte Förster

Wanderbericht: Wolfgang Renne

INFO Dimbach

Der Wasgauer-Sackgassenort, „Dynnebach“ wurde 1274 als Liegenschaft der Burg Lindelbrunn erstmals urkundlich erwähnt. Die Burg war im Besitz der Herren von Leiningen und da diese öfter erhöhten Geldberdarf hatten, wurde Lindelbrunn von Zeit zu Zeit verpachtet, was zur Folge hatte, dass die Dimbacher zeitweise zweimal den „Zehnt“ entrichtetn mussten. Einmal an die Leiniger und einmal an die Pächter von Lindelbrunn. Im Ortswappen kommt auch dies zum Ausdruck. Oben ein grüner Lindenbaum, unten das Rad der Leininger, getrennt durch eine Wellenlinie.

INFO Schwanheim

Am 25. März 1135 wurde Schwanheim in einer Schenkungsurkunde zwischen dem Mainzer Erzbischof und der Abtei Kingenmünster erstmals urkundlich erwähnt. Der Ortsname stammt nicht von dem gleichnamigen Tier sondern von dem alten deutschen Wort „swanden“ ab, was so viel wie „roden“ bedeutet. Das Ortswappen zeigt einen goldenen Hirschkopf mit Kreuz und Geweih, auf blauen Grund. Der Hirschkopf mit dem Kreuz symbolisiert der Schutzpatron der Ortskirche Sankt Hubertus.

 
Wanderbericht der Wanderung am 15.Oktober Heinz-Kröper-Tour 2 PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 23. Oktober 2014 um 14:27 Uhr

Am Treffpunkt Triefenbach fanden sich bei herrlichem Sonnenschein 20 Wanderer ein. Erfreulicherweise konnte Heinz Kröper auch noch 4 Gastwanderer begrüßen. Unterwegs gesellten sich noch 4 Wanderer dazu. Los ging es dem Triefenbach entlang, an den Tennisplätzen vorbei, hoch zur Sportschule. Unterhalb der Sportschule den Waldweg entlang bis zum Wasserfall, dann weiter zum Hilschweiher. Dort gab es für jeden zur Verstärkung vom Wanderführer Heinz Kröper ein Gläschen Schnaps. Nach der Verschnauf- pause ging es weiter zur Siegfriedschmiede. Dort legten wir eine Mittagsrast im Restaurant ein. Nach dem sich jeder gestärkt und den Durst gestillt hatte, ging es gegen 14.00 Uhr zurück nach Edenkoben. Alle Teilnehmer bedankten sich beim Wanderführer für die schöne Wanderung.

Wanderführung und –bericht: Heinz Kröper

 
Wanderbericht vom 5. Oktober 2014 Spangenberg PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 23. Oktober 2014 um 14:25 Uhr

Trübe Prognosen stellten uns die Wetterpropheten für unseren Wandersonntag in Aussicht. Als wir uns um 9.20 Uhr am Bahnhof trafen, war vom Wald auch rein gar nichts zu sehen. Um es vorwegzunehmen, unsere beiden Wanderführer hatten scheinbar einen sehr guten Draht zu Petrus. Schirm oder sonstiger Regenschutz konnte getrost im Rucksack bleiben, dass Wetter besserte sich zusehends und sogar die Sonne ließ sich blicken und begleitete uns auf unseren Weg.

Mit dem Wanderbus fuhren wir hoch zum Heldenstein und wanderten auf bequemen Weg hinüber zum Totenkopf. Nach einer Kurzrast ging es weiter zum Studerbild, an dem uns Wanderführer Franz einiges dazu erzählte. Zu unserem Wanderziel, der Ruine Spangenberg ging es dann nur noch bergab. In der Burgschänke wurden wir sehr freundlich empfangen. Allerdings hakte es etwas bei der Essensausgabe, was für leichte Verstimmung sorgte. Trotz der Verzögerung, erreichten wir pünktlich die Bushaltestelle in Erfenstein. Was nicht pünktlich war, war der Bus, dadurch wurde es nochmal sehr spannend, ob wir den Anschlusszug in Lambrecht noch erreichen würden. Dies hat zwar geklappt, doch es war ein Spiel auf ganz wenige Sekunden. Der Rest der Heimfahrt verlief ohne Zwischenfälle nach Plan.

Vielen Dank an das Wanderführer-Duo für die gelungene Herbstwanderung.

INFO Studerbild

Errichtet wurde der Bildstock 1769 auf dem damals viel benutzten Weinspangen-Weg. Mit Pferde- und Ochsengespannen wurde zu dieser Zeit Wein vom Haardtrand in das Elmsteiner-Tal gebracht. Eine Betsäule, an der man Schutz für die Reise erflehen konnte war also durchaus angebracht, zumal der Weg in das Elmsteiner-Tal ab dem Studerbild stark bergab ging.

Der Name erinnert an den den „Stutgarten“, einem Stutenhof, der 1505 in der Nähe der Burg Spangenberg angelegt wurde.

Die Sage vom Studerbild

1794, nach der verlorenen Schlacht am Schänzel, vergruben flüchtende Preußen ihre Kriegskasse unter dem Bildstock. Jahre nach diesen Ereignissen, erschien in Diedesfeld ein preußischer Offizier und erkundigte sich nach dem Studerbild. Einige Tage später, soll man den Stein umgestürzt aufgefunden haben und darunter die leere Grube, in der die Kasse versteckt war.

(nach Fred Weinmann, „Kultmal der Pfalz“)

INFO Spangenberg

Die Burg wurde im 11. Jahrhundert erbaut und gelangte im Jahr 1100 als Schenkung des Bischofs in den Besitz des Hochstifts Speyer. Durch die Jahrhunderte wechselten immer wieder die Besitzer. 1470 im Zuge der „Weißenburger Fehde“, die den Hintergrund der bekannten „Lederbrücken-Sage“ bildet, wurde die Spangenberg und die ihr gegenüber- liegende Erfenstein erstmals zerstört. Um 1500 wurde sie wieder bewohnbar gemacht und diente 100Jahre als Wohnburg des „Stutmeisters“. Im ersten Jahr des Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) wurde sie vom Heerführer „Ernst von Mansfeld“ erneut zerstört. Das endgültige Aus kam dann im „Pfälzischen Erbfolgekrieg“ (1688) durch die Truppen „Ludwig des XIV“.

Die Sage vom „bösen“ Ritter Kasper

Einer Sage nach wurde die Burg vom bösen Ritter Kaspar erbaut, den die Bevölkerung den “Wilden Kaspar” nannte. Er und die Tochter des Kaisers waren ineinander verliebt und wollten sich in der Burg zusammen verstecken. Damit niemand von der Existenz und dem Ort der Burg wusste lud er alle Handwerker, welche die Burg errichteten zu einem Festmahl in eine Hütte ein. Als diese alle betrunken und satt in der Hütte eingeschlafen waren, zündete Kaspar die Hütte an. Alle die vom Bau der Burg wussten starben im Feuer. Er holte die Tochter des Kaisers zu sich in die Burg und sie lebten jahrelang darin. Eines Tages wanderte ein Pilger durch das Speyerbach-Tal und entdeckte dabei die Burg. Als er am Tor pochte um nach einen Unterschlupf für die Nacht zu bitten erblasste er beim Anblick der Kaiserstochter, als diese ihm das Tor öffnete. Er wurde herein gebeten und fürstlich bedient. Zusammen mit dem wilden Kaspar schimpften sie über den Kaiser. Am nächsten Morgen wollte der Pilger wieder gehen, doch Kaspar verband ihm die Augen und ritt ihn selbst aus dem Tal hinaus, so dass der Pilger sich den Weg nicht merken könne. Doch der Pilger war der Kaiser selbst. Er holte sein Heer und zog durch das Speyerbach-Tal bis zur Burg Spangenberg. Kurz bevor er die Burg einnahm, stürzten sich der Ritter Kaspar und die Tochter des Kaisers von den Burgmauern in die Tiefen des Tals, sie wollten gemeinsam sterben und den drohenden Strafen entgehen. Beim freien Fall sollen ihre Gewänder wie Fallschirme gewirkt haben und sie “landeten” unverletzt. Sie wurden vom Kaiser festge- nommen. Kaspar wurde zum Tod am Galgen verurteilt. Seine Tochter verheiratete der Kaiser mit einem anderen Mann. (entnommen aus Wikipedia)

Wanderbericht: Wolfgang Renne

Wanderführung: Maria und Franz Seebach

 
Wanderbericht der Hundewanderung vom 14. September PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 23. Oktober 2014 um 14:24 Uhr


Unsere Hundewanderung ging in die 10. Runde mit 11 Wanderern und 6 Hunden.

Start war in Frankweiler. Vorbei an den Historischen Waldduschen ging es zur Einkehr in die Landauer Hütte. Entlang der Armbanduhr liefen wir über den Orensberg durch die keltische Fliehburg und machten einem Abstecher zur Opferschale. Am Drachenfliegerplatz und dem Orensfelsen gab es eine herrliche Aussicht. Dem blau/weißen Doppelstrich folgend ging es unterhalb des Eichberges zur Schlussrast in die Ringelsberghütte.

Wanderführer: Ludwig Lintz

Wanderbericht: Tina Stöckel

 
Wanderbericht „Radwandern“ vom 10. September PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 25. September 2014 um 10:46 Uhr


Ein kalter NNO-Wind blies heftig durch die Rebstöcke als sich 5 edle Ritter auf ihre Alurösser schwangen um unerschrocken den Kreuzzug nach Knittelsheim anzutreten. Sanftmütig, geradezu gütig blickte die Sonne auf die fröhlichen Pedaltreter. Nicht einmal das Hochstädter Waldhaus konnte die flugse Truppe zur Einkehr herausfordern.Weiter, weiter wurde das Terrain erobert und mit wildem Getöse wurde kurz darauf die Mühle gestürmt. Der überrumpelte Müllerwirt schickte sofort zwei Narabäer, die uns beflissen mit allem was Keller und Küche zu bieten hatten, versorgten. Danach rülpsten alle zufrieden wie es sich gehört und traten den Rückweg an.

Wanderführer und Bericht: Bernd Schneider

 
Teilnahme am Festumzug in Edesheim am 7. September PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 25. September 2014 um 10:44 Uhr


Bei absolut hochsommerlicher Temperatur fand der Umzug in Edesheim statt. Wir waren mit einer Fußtruppe mit dem Thema „Agenda 2014 – Neues von alten Sagen“ dabei. Der Umzug war riesig und unzählige Menschen säumten die Umzugsstrecke. Wir wurden in unserer Vielfalt (Wandern, Hundewandern, Theater usw.) auch sehr positiv wahrgenommen. Müde und erschöpft, aber zufrieden, traten wir am späten Nachmittag den Heimweg an.

Bericht: Erika Huber

 
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